Unterwegs mit Maharaji
Veranstaltung in Barcelona, Spanien, im Juli 2010
Das WOPG-Team berichtet am Montag, 26. Juli 2010, 07:54
Am Abend des 4. Juli, eines sehr heißen Tages, haben sich rund 3000 Menschen aus ganz Europa im Internationalen Kongress-Zentrum von Barcelona versammelt, dem direkt am Meer gelegenen CCIB. Sie sind gekommen, um Maharaji zu hören. In einer weitgefassten Ansprache, deren Themen von der Rezession bis zu Fragen von Krieg und Frieden reichten, sprach er über das Bedürfnis des Menschen, bewusst zu leben.
Hier einige Auszüge aus seiner Ansprache:
„Es sind die Menschen, die über Krieg entscheiden. Wenn sie es wollten, könnte jeder Krieg in fünf Minuten beendet werden. Kriege sind kein übernatürliches Ereignis, das niemand unter Kontrolle hat. Gewehre schießen nicht von selber, jemand muß den Abzug drücken. Wenn alle Menschen dieser Erde einmütig sagen würden: ‚Hört auf‘ – würden die Kriege aufhören. Ganz sicher.“
„Dieser Krieg, der in Deinem Innern wütet, ist manchmal genauso gefährlich wie jeder Krieg da draußen. Auch in diesem Krieg werden Unschuldige getötet. Die Unschuldigen, das sind dieser Atem, diese Zeit, diese Chance auf Frieden. Sie werden in diesem anmaßenden Krieg der Verwirrung geopfert. Klarheit ist daher unbedingt notwendig.“
„Du musst erkennen, wer Du wirklich bist. ‚Erkenne Dich selbst.‘ Es wird Dir Freude geben, es wird Dir Klarheit verschaffen, es wird Dich verstehen lassen. Du wirst wissen, wer Du bist und wie gesegnet Du bist. Das ist es, was ‚Erkenne Dich selbst‘ bedeutet.“
Prem Rawat spricht auf Friedenskonferenz der Europäischen Union
Die Prem Rawat Foundation berichtet am Montag, 19. Juli 2010, 12:46
Auf Einladung Gianni Pittellas, des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, präsentierte Prem Rawat auf einer Konferenz mit dem Titel „Worte des Friedens für Europa“, die am 29. Juni 2010 im Parlament der Europäischen Union in Brüssel stattfand, seine Vision von Frieden. Prem Rawat sprach vor einem gemischten Publikum aus Diplomaten, örtlichen Politikern und Ehrengästen aus vielen Ländern.
Prem Rawats Worte eröffneten eine klare und anspruchsvolle Perspektive. „Wenn wir die Macht haben, ein derartiges Chaos auf dieser Erde anzurichten, dann steht es sicherlich auch in unserer Macht, der Welt Frieden zu bringen“, sagte er. „Bleibt die Frage, ob wir das wirklich wollen, denn Frieden beginnt bei jedem von uns. Jeder Einzelne braucht für sich Frieden, in jedem Einzelnen lebt die Sehnsucht, und es ist die Bühne eines jeden einzelnen Menschen, auf der der Frieden tanzen soll.“
Während seiner Rede war es so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können; hin und wieder brandete spontan Applaus auf. „Entschlossenheit, Verständnis und Klarheit sind die Fundamente, auf denen dieser Frieden aufgebaut werden wird“, sagte Prem Rawat zum Abschluss. „Nicht ausschließlich, sondern einschließlich. Der Tag, an dem unser Handeln auf unseren Gemeinsamkeiten gründen wird und nicht auf unseren Unterschieden, wird der Tag sein, an dem wir das Fundament legen für den Frieden in dieser Welt.“

Am Ende der Veranstaltung dankte Gianni Pittella Prem Rawat für seine Einblicke: „Heute gilt Frieden als unersetzlicher Faktor bei jeder Bemühung für eine Gesellschaft, die auf der Würde des Menschen und dem Gemeinwohl gründet. Jedoch kann das Bemühen um Frieden durch Institutionen keinen vollen Erfolg haben, wenn der Wert des Friedens nicht tief im Herzen jedes einzelnen Menschen gründet.“
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